Montag, Mai 28, 2007

Ein Wochenende voller Ereignisse!

Es begann alles am Freitag Nachmittag als ich mich auf den Weg in den Garten meiner Schwiegereltern in Spee begab, um mich dort lecker begrillen zu lassen. Nach einer kurzen Entspannungsphase wurde auch gleich der Grill ordentlich angeheizt und die Würstchen und Putenfilets darauf platziert. Voller Vorfreude deckten wir den Tisch und warteten auf den herrlichen Fleischgenuss. Doch da geschah es, dass es innerhalb von Sekunden ganz mächtig dunkel wurde und der Himmel zu grummeln anfing. Also packten wir schnell alles wieder ein, was wir gerade erst auf den Tisch gestellt hatten und bauten alles im inneren der Datsche wieder auf. Schnell begann das Unwetter seinen Lauf zu nehmen. Es regnete, blitzte und donnerte was das Zeug hielt, doch von Abkühlung keine Spur. Unser Grillabend fiel buchstäblich ins Wasser und so blieben wir auch nicht lang und machten uns schon früh auf den Heimweg...



Das Highlight des Wochenendes war die Motto-Party am Samstag. Jana feierte ihren 30. Geburtstag im Keller eines italienischen Restaurants und alle Gäste mussten sich verkleiden. Bereits Wochen vorher bereitete mir der Gedanke daran Bauchschmerzen. Ich soll mich verkleiden? Das hab ich noch nie gern getan. Nicht mal als ich noch ein kleines Kind war. Schon damals habe ich mich nach Möglichkeit immer davor gedrückt, mich zu verkleiden. Doch nun hatte ich schon zugesagt und es gab kein zurück mehr. Also suchte ich händeringend nach einem Kostüm. In einer Minute der Erleuchtung kam mir schließlich die Idee mich als Rambo zu verkleiden. Fragt mich aber bitte nicht wie ich darauf gekommen bin! Als nun der besagte Termin in greifbare Nähe rückte und es Zeit wurde sich in Schale zu werfen, war ich doch überraschender Weise positiv aufgeregt. Auch das Unwetter am späten Nachmittag konnte mir die Stimmung nicht verhageln (übrigens im wahrsten Sinne des Wortes, so dicke Hagelkörner hab ich noch nie gesehen!). Um 20 Uhr wurden wir schließlich von unserem privaten Chauffeur abgeholt und nach Steglitz gebracht, wo wir auch schon eine dreiviertel Stunde später ankamen. Die Party war wider Erwarten wirklich sehr lustig, die Verkleidungen zum großen sehr Teil sehr originell und die Stimmung famos. Den meisten Spaß bereitete uns (zumindest Bennet und mir) das kleine Töpfchen mit Schleim. Könnt ihr euch an das Zeug erinnern? Diese widerliche, neonfarbene Masse, die man immer so schön an die Wand werfen kann und die dann ganz langsam runterrutscht? Ja, die gab es da und schließlich hing das Zeug überall. An der Wand, an der Decke, in meinen Haaren; Stefans Bierflasche wurde damit verziert und sein T-Shirt damit verklebt. Das fand ich besonders lustig, aber ich wusste auch nicht, dass dieses Teufelszeug nicht mehr abgeht. Hm!

Hier noch ein negativer Aspekt der Party: Es gab Bowle, die mir allerdings wie immer zum Verhängnis wurde. Ich schwöre an dieser Stelle, nie wieder auch nur ein Glas von diesem Zeug zu trinken. Denn immer, wenn ich mir mit Bowle den Abend versüße, kann ich mich am nächsten Tag nur noch schwer an die Ereignisse des selbigen erinnern. So wie diesmal. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so, denn vielleicht müsste ich mich sonst in Grund und Boden schämen. Wer weiß, was man nicht so alles sagt oder tut, wenn man sich nicht mehr so ganz unter Kontrolle hat.



Den Sonntag verbrachte ich also verkatert im Bett. Wie konnte ich früher bloß so viel trinken und dann am nächsten Tag einfach weiter machen? Wann bin ich bloß so alt geworden? Wie konnte das passieren. Nun ja. Am Abend musste ich mich dann doch noch aus dem Bettchen quälen, denn wir waren von Kai zu einem kleinen Geburtstagsumtrunk in die Turnhalle eingeladen worden und das wollten wir natürlich nicht verpassen. Leider war ich aber immer noch sehr geschlaucht, weshalb ich mich den ganzen Abend an alkoholfreie Cocktails hielt und, wie Nadine mehrfach bemerkte, meine Klappe nicht aufbekam. Es tut mir wirklich leid, dass ich ein so stiller Gast gewesen bin, aber ich habe wirklich mein Bestes gegeben!



Jetzt gleich gehen Stefan und ich noch ein Eis essen und später noch ins Kino. Und morgen werden wir übrigens endlich Captain Jack Sparrow wieder in Aktion sehen. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf. Y.

3 Kommentare:

Yvonne hat gesagt…

Die zwei netten Herren auf dem Bild neben mir stellen übrigens TWOFACE und Zorro dar.

Annika hat gesagt…

Das habe ich sogar erkannt! Sehr nette Kostüme!!! Mir ging es Samstag und Sonntag übrigens ähnlich (wie du vielleicht schon erahnt hast ;-D): Erst waren wir schön essen - eine gute Grundlage war also geschaffen - und anschließend ins Pub, wo 5 Cider dem einen Glas Wein in meinen Magen folgten. Am nächsten Tag ging es mir nicht gut und gewisse Dine - wie die Heimfahrt - ließen sich nur schwer in mein Gedächtnis zurückrufen, und andere Dinge - wie nette Nachrichten meiner lieben Ex-Mitbewohnerin - konnte ich mir auch erst nach ein paar Minuten im Gedächtnis kramen erklären... WIe soll das nur enden.
Hier übrigens noch eine Nachricht, die mich aus allen Wolken fallen ließ: Montags ist jetzt immer Table Quiz im Pub! Hätten die sich das nicht 2 Jahre früher einfallen lassen können? An dieser Stelle mein Aufruf an Christian: Bitte bilde mit mir zusammen das kleinste Quit-Team der Welt!!!!!!!!!!

Anonym hat gesagt…

Jetzt ist table-quiz in rostock?!!! wie gemein!!!!

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