Den Herrentag haben wir mit Freunden beim Raclette-Essen verbracht und ich habe die Runde "Cluedo" gewonnen. Da gibts nichts spektakuläres zu berichten.
Ansonsten ist nicht sehr viel passiert. In der nächsten Woche kommt Art Lucas also Präsident und Inhaber der Lucasgroup zu Besuch. Da gibts vielleicht wieder was zu berichten. Was zu berichten gibt es aber vom letzten Kinofilm:
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Stars: John Hurt
Story: Ruanda 1994: Als zu Ostern der ruandische Präsident ermordet wird, eskaliert die Situation im Land. Vor den marodieren Hutus flüchten sich einige hundert Tutsis auf das Gelände einer katholischen Missionsschule, in der eine kleine Einheit Blauhelme stationiert sind. Nachdem die erste Nacht überwunden ist, zeigt sich das Ausmaß der Situtation. Außerhalb des Schulgeländes liegen hunderte Tote auf den Strassen und selbst für Weiße ist die Situation unberechenbar geworden. Mit der Zeit kreisen Hutus das Schulgelände ein und es scheint keinen Ausweg für die Tutsis zu geben. Die stationierten Blauhelme haben keine Befugnis, gegen die mit Macheten bewaffneten Hutus vorzugehen, um die Tutsis zu schützen.
Kommentar: Einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe. Die Geschichten der Figuren sind zwar fiktiv, doch der Hintergrund real. Während des Genozids in Ruanda starben letztlich 800.000 Menschen, oder anders ausgedrückt 90% der Tutsis, meist unmenschlich abgelschlachtet mit Macheten oder erschlagen. Der Film beschreibt eindringlich die anfängliche Unvorstellbarkeit des Mordens, die Brutalität, mit der dabei vorgegangen wurde, die Hilflosigekeit der Anwesenden und die Untätigkeit der UNO. Bei mir sind auch einige Tränen gerollt und daher kann ich den Film uneingeschränkt empfehlen: 5 Sterne.

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