Alle lernen und was mache ich eigentlich die ganze Zeit über? Grundsätzlich geh ich erstmal arbeiten und darf da lustige und beeindruckende Lebensläufe lesen und Leute nach ihrem Gehalt fragen. Ich schreib meine Notizen während der Telefonate mit Kandidaten immer in ein schwarzes Büchlein, von dem ich gedenke es (wenn es voll ist) meistbietend bei einem geheimen Bösewichttreffen zu verkaufen. In den letzten zwei Wochen waren meine Kollegen und ich angehalten, eine AGG- Schulung zu machen. AGG heißt ArbeitsGleichstellungsGesetz und das ist seit diesem Jahr neu. Wir haben bei dieser Onlineschulung ne Menge über Diskriminierung und Benachteiligung gelernt und hatten viel Spaß. Irgendwie wurde der Zweck ein wenig verfehlt, da wir offenbar nur Lehren daraus gezogen haben, wie man richtig diskriminiert und das trainieren wir jetzt täglich.
Außerdem habe ich noch ein englisches Wort gelernt und zwar "cock"- offiziell der Hahn. Das kam folgendermaßen: Wir haben gerade wieder erfolgreich einen Kollegen diskriminiert und da ging es um doppeldeutige Namen. Unser Finance & Legal Services Bereich wird von einer Britin namens Vanessa Cox geleitet. Mein Kollege der Florian berichtete, dass wenn die beiden einen englischssprachigen Kunden betreuen, der meistens etwas komisch kuckt, wenn die beiden sich als "Cox and Hornig" vorstellen. Wer die Moral der Geschichte jetzt noch nicht verstanden hat (ich habs ja erst auch nicht kapiert), der sollte mal "Vanessa Cocks" googeln und versuchen, den Nachnamen meines Kollegen englisch auszusprechen.
Kommenden Mittwoch darf ich mir einen Vortrag von Viktor Janukowitsch anhören. Der wird mir im Adlon was über den neuen Weg der Ukraine berichten...gerade der. Aber egal, ich darf mir den Janukowitsch mal live ankucken und gaaaanz nebenbei auch noch wichtig ins Adlon gehen.
Ansonsten ist mir eine gemeingefährliche Gesundheitsgefahr aufgefallen, die von Parkhäusern ausgeht, genauer gesagt von den Parkkarten und zwar von denen aus Plastik. Die Situation ist ja immer gleich: Beim reinfahren kommt man an die Schranke gefahren und drückt aufs Knöbbele, die Karte kommt raus und...? Genau! ... man steckt sich das Ding in die Schnute, weil man die Hände ja zum lenken und schalten braucht und weil man das Radio ausschalten muss, weil der Empfang so schlecht ist. Aber wenn man sich überlegt, dass ein Großteil der Autofahrer sich die Karte ebenfalls in den Mund steckt und die Dinger mit Sicherheit nicht gereinigt werden, bis der Parkhauswächter die mit seinen Arbeitshänden wieder in den Automaten zurück tut, dann speit man die Parkkarte am besten gleich gegen die Frontscheibe. Bärks!
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Stars: Jennifer Lopez, Antonio Banderas
Story: In der mexikanischen Grenzstadt Juarez ereignen sich seit Jahren grausame Morde und Vergewaltigungen an den Arbeiterinnen in den Fabriken. Die Zahl der Opfer geht in die Tausende. Die karrieresüchtige Journalistin Lauren Adrian (Jennifer Lopez) hat eigentlich keine Lust darüber zu berichten, weil sich niemand für Mexiko interessiert, aber ihr Chef stellt ihr den Auslandkorrespondenposten in Aussicht, wenn sie den Artikel macht. Vor Ort wandelt sich ihre Einstellung. Was fü sie anfänglich nur eine Story war, wird zu einem echten Anliegen.
Kommentar: Als klar wurde, welchen Film wir sehen werden haben sich drei von uns dazu entschlossen, dass 4€ für Werbung, Quiz und Trailer angemessen sind und sind gegangen. Ich hab mir mit Peter den Film bis zum Ende angesehen und fand ihn gar nicht so schlecht. Ich finde aber auch, dass Jennifer Lopez eine gute Schauspielerin ist. Mir als Europäerin fehlte der Bezug zur Problematik ein wenig, aber die Handlung war gut aufgemacht. Der Film konnte leider nicht auf schwulstige und unglaubwürdige "Hach, das Opfer ist mir ja so ähnlich..." Partien verzichten und leider war es im Kino mächtig laut, weil einige der Gäste die Zusammenhänge nicht verstehen wollten oder konnten, weil sie ja so viel diskutiert haben. Es war jetzt keine Perle der Filmkultur aber er war okay. Weil er vielleicht einen besseren Eindruck hinterlassen hätte, wenn es nicht so laut gewesen wäre, bekommt er einen halben Gnadenstern...

5 Kommentare:
Cox and Hornig! Ich hab gerade irgendwie das dringende Bedürfnis, einen Detektivroman zu schreiben: "Cox and Hornig und der Mord im Hurenhaus - Des Ermittlerpärchens härtester Fall" oder so ähnlich! :-D
Du nimmst wohl auch alles in den Mund! Parkkarten, echt! Wozu hat mein Auto denn Ablageflächen???
Als ich das eine Mal eine Karte in die nächstbeste Ablagefläche geschmissen habe, ist sie verschwunden und ich musste mir mit vollem Körpereinsatz ne neue erschmeicheln...frag Stefan, der erzählt dir die Geschichte bestimmt gern nochmal. Die (in dem Fall Wasch-) Karte ist erst wieder aufgetaucht, als jemand versucht hatte, meine Lenksäule zu brechen, um mein Auto zu klauen.
An die Waschkartengeschichte erinner ich mich noch!!! :-D Nächster Vorschlag: Klemm sie dir zwischen die Schenkel (ich bin doch nur um deine Gesundheit besorgt! ;-))
Ich nehm die Dinger auch immer in den Mund, genauer gesagt klemm ich sie mir zwischen die Lippen. Aber ehrlich gesagt ist mir bis jetzt gar nicht bewusst gewesen, dass die wiederverwendbar sind...
Das mach ich jetzt nie nie nie nie wieder!!!
man man man ... was frauen nicht in den mund nehmen sollen, stecken sie sich ohne nachzudenken in die Schnuten und bei den Sachen die sie in den mund nehmen sollen ist es umgekehrt ...... man man man .... versteh einer die Frauen
stefan
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